Sind Erfolgshonorare zulässig?

Ja, aber nur mit Einschränkungen.

§ 4a des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) sieht vor, dass ein Erfolgshonorar nur zulässig ist, wenn sich der Mandant sonst die Inanspruchnahme des Anwalts nicht leisten könnte. Nur dann kann der Anwalt ganz oder teilweise auf seine Vergütung verzichten.

Im Gegenzug muss der Anwalt aber auch für den Erfolgsfall ein Sonderhonorar vereinbaren. Auf diese Weise soll ein Missbrauch der Regelung verhindert werden. Zudem „versichert“ sich der Anwalt auf diese Weise.

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